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Dienstag, 16. Dezember 2014

Wie zitiere ich richtig? - Fußnoten


Die wichtigste Frage, sobald es in der Uni heißt: Wissenschaftliches Arbeiten!

Zunächst gibt es 2 verschiedene Arten, wie man beispielsweise in seiner Hausarbeit zitieren kann:
1.) Die Zitierweise mit Fußnoten
2.) Die amerikanische Zitierweise

In diesem Beitrag wird es um die Zitierweise mit Fußnoten gehen, zu der amerikanische Zitierweise wird am Donnerstag etwas zu lesen sein.



Also: Wie zitiert man richtig?

Allgemeine Regeln:
  • Einheitlichkeit! Es ist wichtig, dass die Zitierweise einheitlich eingehalten wird. Dass heißt, man sollte sich entscheiden, ob man lieber mit Fußnoten oder ohne zitieren möchte, kein Mischen beider Formen (eventuell gibt es auch Vorgaben vom Professor).
  • Vollständigkeit! Die Literaturangaben müssen vollständig und klar erkennbar sein, man will ja schließlich keine Plagiate erstellen...



Vorgehensweise "direktes Zitat":
  1. Du zitierst aus einem Buch und übernimmst einen Satz vollständig in deine wissenschaftliche Arbeit.
  2. Setzt ihn allerdings in Anführungszeichen.
    Das kann zum Beispiel so aussehen: Die Ursprünge des Marketing gehen auf die Jahrhundertwende zurück." 
  3. Genauigkeit! Ist hier wichtig: Das Zitat muss genau so übernommen werden, wie es in deiner Literatur zu finden ist. Auch Hervorhebungen werden übernommen.
    Wenn Fehler enthalten sind, werden auch diese übernommen. Die Fehler kannst du kennzeichnen in dem du ein [sic] in eckigen Klammern dahinter setzt.
  4. Doppelte Anführungszeichen im Original werden im Zitat durch einfache ersetzt, weil die doppelten bereits zur Kennzeichnung des wörtlichen Zitats verwendet werden.
    Beispiel: Hier musste vor allem der optimale' Marktplatz gesucht werden."
  5. Wenn du nicht das gesamte Zitat übernehmen möchtest kannst du das durch [...] kennzeichnen.
    Beispielsweise so: Die Ursprünge [...] gehen auf die Jahrhundertwende zurück."
    Allgemeine Eingriffe in das Zitat müssen durch eckige Klammern gekennzeichnet sein.
  6. Wörtliche Zitate, die länger als 5 Zeilen sind, kann man in einer kleineren Schrift und mit 1cm Einzug, vom rechten und linken Rand, hervorheben.
  7. Zuletzt nicht vergessen die Quelle anzugeben. Diese wird in der Fußnote belegt. Dafür klickst du auf Fußnote einfügen und nun wird der Satz mit einer hochgestellten Zahl gekennzeichnet. Unten am Blattende kannst du nun deine Quelle in die Fußnotenzeile einfügen.
  8. Dies erfolgt nach einem bestimmt Schema.
    Grundsätzlich gilt: .Nachname Autor, Vorname Autor: Titel, Jahr, Ort, Seite.
    Beispiel: Weischenberg, Siegfried: Nachrichten-Journalismus, Anleitungen und Qualitäts-Standards für die Medienpraxis, 2001, Wiesbaden, S.17.Bei Zeitungsartikeln kann das zum Beispiel so aussehen: Von Appen, Kai: Landesregierung greift in Tarifautonomie ein, in: Taz. die Tageszeitung (2014), Nr. 10479, S. 21.Die Form des Quellenbelegs hängt von der jeweiligen Quelle ab. Grundsätzlich gilt, dass die Angabe in den Fußnoten so erfolgt, wie im Literaturverzeichnis selbst. Dies gilt zumindest für den ersten Quellenbeleg aus dieser Quelle.
    Sollte ein weiteres Zitat aus der selben Quelle folgen kannst du dies durch Ebd. (=Ebenda) kennzeichnen.
    Ein weiteres Zitat aus dieser Quelle nur von einer anderen Seite kennzeichnet man demnach so: Ebd., S. 14.

    Alsoooo alles ganz easy, wenn man erstmal durchsteigt.
 

Vorgehensweise "indirektes Zitat":
  1. Der Beleg eines indirekten Zitats weicht nicht viel ab von einem direkten Zitat.
    • Der Unterschied:
      Das Zitat wird nicht in Anführungszeichen gesetzt.
    •  Der Inhalt wird in eigenen Worten indirekt wiedergegeben.
    • Gekennzeichnet wird der Beleg auch in den Fußnoten allerdings mit einem Vgl. (=Vergleiche) vor der Quelle.

      Beispiel: Vgl. Weischenberg, Siegfried: Nachrichten-Journalismus, Anleitungen und Qualitäts-Standards für die Medienpraxis, 2001, Wiesbaden, S.17.Beispiel: Vgl. Ebd., S.14.
Wichtig:
  •  Alle Zitate müssen belegt werden
  • Wörtliche Zitate müssen immer von sinngemäßen Zitaten unterschieden werden! Auch, wenn es nur kleine Unterschiede beim Belegen der jeweiligen Quelle gibt.
  • Wenn möglich immer anhand des Originals zitieren. Sollte das Original nicht beschaffbar sein, muss man den Beleg mit zit. n. (=zitiert nach) vor der Quelle kennzeichnen.
 

Hoffentlich konnte das helfen. Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr uns gerne in den Kommentaren kontaktieren! :)

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Organisier dich selbst!

Ist bei dir auch immer wieder alles auf einmal, und du weißt gar nicht richtig, wo du anfangen sollst?
Dann haben wir heute genau das richtige für dich:
die 4-Felder-Methode.

Hierbei handelt es sich um einen ganz simplen Trick, deine Aufgaben nach Priorität zu ordnen, sodass du sie in einer Reihenfolge abarbeiten kannst.


Und so geht's:
Als erstes schreibe dir auf einem separaten Blatt Papier auf, welche Aufgaben in den nächsten 4 Wochen anstehen - so hast du erstmal alles auf einem Blick vor dir,
Teile nun ein Blatt Papier mit zwei Strichen in 4 gleich große Teile ein. Schreibe in das Feld links oben "Wichtig", in das daneben "weniger wichtig", in das linke untere "kann warten" und in das letzte Feld "zum Aufschieben".

Schon hast du 4 Kategorien, in die du nun deine Aufgaben einsortieren kannst.

Kategorie "Wichtig": hier gehören alle Dinge rein, die nicht aufschiebbar sind. Das kann zum Beispiel eine unbezahlte Rechnung sein, der Einkauf von Zahnpasta oder ein Bewerbungsschreiben, das in den nächsten Tagen weg muss.

Kategorie "weniger wichtig": sind Dinge, bei denen es nicht auf zwei, drei Tage ankommt. zum Beispiel der Anruf bei Oma, oder ein Buch, dass du erst in Wochen gelesen haben musst.

Kategorie "kann warten": betrifft alles, was nicht in den nächsten 7 Tagen erledigt werden muss, weil das Abgabedatum es noch erlaubt, oder weil du es einfach als nicht so wichtig empfindest.

Kategorie "aufschieben": ordne hier nun die Aufgaben ein, die du wirklich nicht jetzt erledigen musst. Es ist zwar schön, das Geburtstagsgeschenk für die Mama, die im März Geburtstag hat, schon gekauft zu haben, aber nötig ist das nun wirklich nicht. ;)



Nächste Woche Dienstag (16.12. + 18.12.) findet unser Doppel-Post zum Thema "Richtig Zitieren" statt. Dienstags zeigen wir, wie ihr mit Fußnoten zitiert, und am Donnerstag beschäftigen wir uns mit der amerikanischen Zitierweise...
Wenn ihr noch Anregungen oder Fragen habt, schreibt uns in den Kommentaren! 

Donnerstag, 20. November 2014

Nur ein Genie beherrscht das Chaos: die Zettelwirtschaft

Kennt ihr das?
Semesterbeginn: Wochenlang stopft man einzelne Zettel achtlos in seinen Block und schiebt den unangenehmen Gedanken auf, ihn auszusortieren. Und so, Vorlesung um Vorlesung, Blatt um Blatt, fängt der Block förmlich zu platzen an und man findet nichts mehr wieder, geschweige denn steigt man irgendwie durch: Die Zettelwirtschaft hat euch erwischt!
Doch das Sortieren erscheint wie ein Labyrinth: welche Texte zu welchem Seminar? Und wozu gehörte nochmal der Aufsatz von Luhmann?

Ihr könnt beruhigt sein. Der Stress hat ein Ende, und zwar ganz schön günstig und unkompliziert.



 Ja, ihr seht richtig: die guten alten Heftstreifen, im 10er-Pack für nichtmal 2€ erhätlich... und das auch noch in allen möglichen Farben. Ob, Pink, Blau oder Gelb - so lässt sich nicht nur Blatt von Blatt, sondern auch Seminar von Vorlesung und so weiter unterscheiden.

So lässt du nie wieder Chaos zu:
Lege dir für die jeweiligen Seminare, Vorlesungen, Übungen,... eine Farbe fest, und hefte die einzelnen Texte ab.
So kannst du die Blätter in deinen Block stecken und sie trotzdem schnell und einfach wieder einheften, denn an den Farben erkennst du schon, zu welchem Seminar Luhmann gehört.

Tipp: die einzelnen Texte zu einem Seminar kannst du übrigens nochmal in einen weiteren Heftstreifen übereinander heften, sodass du einen Heftstreifen für ein ganzes Seminar hast.

All diese Streifen heftest du einfach in einen Ordner. Das ist platzsparend, flexibel, und total übersichtlich.

Deine Zettelwirtschaft wird schon bald ein Ende haben, und du beherrschst dein Chaos.

Ahoi, Heftstreifen!