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Donnerstag, 11. Dezember 2014

Organisier dich selbst!

Ist bei dir auch immer wieder alles auf einmal, und du weißt gar nicht richtig, wo du anfangen sollst?
Dann haben wir heute genau das richtige für dich:
die 4-Felder-Methode.

Hierbei handelt es sich um einen ganz simplen Trick, deine Aufgaben nach Priorität zu ordnen, sodass du sie in einer Reihenfolge abarbeiten kannst.


Und so geht's:
Als erstes schreibe dir auf einem separaten Blatt Papier auf, welche Aufgaben in den nächsten 4 Wochen anstehen - so hast du erstmal alles auf einem Blick vor dir,
Teile nun ein Blatt Papier mit zwei Strichen in 4 gleich große Teile ein. Schreibe in das Feld links oben "Wichtig", in das daneben "weniger wichtig", in das linke untere "kann warten" und in das letzte Feld "zum Aufschieben".

Schon hast du 4 Kategorien, in die du nun deine Aufgaben einsortieren kannst.

Kategorie "Wichtig": hier gehören alle Dinge rein, die nicht aufschiebbar sind. Das kann zum Beispiel eine unbezahlte Rechnung sein, der Einkauf von Zahnpasta oder ein Bewerbungsschreiben, das in den nächsten Tagen weg muss.

Kategorie "weniger wichtig": sind Dinge, bei denen es nicht auf zwei, drei Tage ankommt. zum Beispiel der Anruf bei Oma, oder ein Buch, dass du erst in Wochen gelesen haben musst.

Kategorie "kann warten": betrifft alles, was nicht in den nächsten 7 Tagen erledigt werden muss, weil das Abgabedatum es noch erlaubt, oder weil du es einfach als nicht so wichtig empfindest.

Kategorie "aufschieben": ordne hier nun die Aufgaben ein, die du wirklich nicht jetzt erledigen musst. Es ist zwar schön, das Geburtstagsgeschenk für die Mama, die im März Geburtstag hat, schon gekauft zu haben, aber nötig ist das nun wirklich nicht. ;)



Nächste Woche Dienstag (16.12. + 18.12.) findet unser Doppel-Post zum Thema "Richtig Zitieren" statt. Dienstags zeigen wir, wie ihr mit Fußnoten zitiert, und am Donnerstag beschäftigen wir uns mit der amerikanischen Zitierweise...
Wenn ihr noch Anregungen oder Fragen habt, schreibt uns in den Kommentaren! 

Donnerstag, 27. November 2014

Dein Master-Lernplan!

Heute zeigen wir euch, wie ihr, ganz egal wie viel ihr in einem Zeitraum schaffen müsst, garantiert seht, dass es möglich ist.
Dazu braucht ihr nur eins: Einen Lernplan.
Klingt furchtbar anstrengend, und wir müssen gestehen, dass ihr euch 1,2 Stunden Zeit nehmen müsst. Aber es wird sich lohnen. Denn aus "Prüfung am 10.Januar, Hausarbeitsabgabe am 12. Januar, Referat am 15. Januar, und Vokabeln lernen" wird ein strukturierter Plan, der nach Prioritäten sortiert und dann nur noch abzuarbeiten ist.
Und sobald ihr das fertige Stück in den Händen haltet, werdet ihr sehen, dass die Gewissheit, alles zu schaffen, schon die halbe Miete ist, und euch eine Menge Stress und Herzrasen wegnimmt :)

So kommt ihr Schritt für Schritt zu eurem eigenen Lernplan.

1. Schreibt alle Frist- und Abgabedaten mit der jeweils verbundenen Aufgabe auf ein separates Blatt, um zu sehen, wann euer Plan beginnt (am besten am Folgetag), und wann er endet (vermutlich am Tag der spätesten Frist).

2. Nun folgt der anstrengendste Teil: Nehmt euch jede Aufgabe einzeln vor, und unterteilt sie in mehrere kleine Aufgaben. Bei einer Prüfung zu einem bestimmten Thema kann das z.B. so aussehen:

Medienrecht: Prüfung am 23.01.2015
  • Jugendschutz:
    Jugendmedienstaatsvertrag
    Massenmedien: Rundfunk, Telemedien.
    Selbstkontrolle der Medien
    Schutzbeauftragte

    und und und..
Eure Hausarbeit könnt ihr ganz verschieden gliedern, zum Beispiel nach Kapiteln, Seitenzahlen, Themen, Büchern... je nachdem wie ihr arbeitet, werdet ihr schnell auf die für euch passende Einteilung kommen.
3. Öffnet ein Word-Dokument. Es bietet sich an, den Plan am PC zu schreiben, da ihr viel umstrukturieren und hin- und herschieben müsst.
Dann dreht das Blatt ins Querformat, und macht euch eine Tabelle. Die Spalten stellen die Tage dar (Fr, 28.11., Sa, 29.11. usw.), die Zeilen eure Aufgaben (Medienrecht Prüfung am 23.01.). Zeilen macht ihr so viele, wie ihr Fristaufgaben habt (eine Hausarbeit, eine Prüfung, ein Referat = 3 Zeilen).

Nun steht schon der gesamte Rahmen für euren Plan! 
Los geht's ans Eingemachte...

4. Denn nun teilt ihr die ganzen "kleinen Aufgaben" pro Tag ein. Wenn ihr am 28.11. z.B. wenig Uni habt, könnt ihr mit der Themenauswahl für eure Hausarbeit beginnen, und schonmal den "Jugendmedienstaatsvertrag" zusammenfassen und/oder lernen.
Dementsprechen gönnt euch Ruhe an Tagen, an denen ihr viel zu tun habt. Fasst an solchen Tagen beispielsweise gezielt ein halbes Kapitel zusammen.


Nun ran ans Puzzlen... ihr werdet schnell merken, dass alles zu schaffen ist - es ist nur eine Sache der Organisation!

Dienstag, 25. November 2014

"Alles auf einmal" - aber bitte immer der Reihe nach!

In 3 Tagen steht die Klausur in Medienrecht an, das Referat für das Seminar nächste Woche ist auch noch nicht fertig, in die Bibliothek muss ich auch noch, um nach Literatur für meine Hausarbeit zu suchen..... und ein Blick auf den Studenplan lässt keine schnelle Lösung zu.

So fängt es an, bis ihr irgendwann in die berühmt berüchtigte Uni-Lern-Stress-Situation kommt.
Die Frage ist: Was tut man am besten, um da noch einen klaren Kopf zu behalten? Und wie kann man sie vorbeugen?



Hier ein paar einfache Tipps, um schnell wieder Boden unter den Füßen zu spüren und die scheinbar endlose To-Do-Liste Schritt für Schritt abzuarbeiten.
 
1. Was muss getan werden? Schreibe einmal alle Aufgaben, die dich beschäftigen auf ein Blatt Papier, um sie vor Augen zu haben und nichts zu vergessen - schließlich muss man seinen Feind kennen, um ihn zu besiegen.

2. Wäge nun ab, setze Prioritäten und überlege dir einen genauen Plan, um die kurzfristigen Termine einzuhalten:
Was muss als erstes fertig sein? Was beansprucht viel Zeit, was weniger? Lässt sich die Vorbereitung auf die Hausarbeit vielleicht ein, zwei Tage nach hinten verschieben, um das Referat zu bearbeiten?

3. Lege zwischen dem ganzen Büchergewelze auch einmal eine Pause ein, um den Kopf frei zu bekommen. Dabei brauchst du kein schlechtes Gewissen bekommen: Gerade bei Hausarbeitsphasen ist es eine praktische Methode,  wenn man nicht mehr weiter kommt.
Oft kommen einem  "Blitzideen", wenn man zum Beispiel ein bisschen joggen geht oder sich einfach mit Freunden auf einen Kaffee trifft.

4.  Erstell dir einen Lernplan für die Semesterferien oder auch für das Semester!
Fast ein Muss, wenn es darum geht, organisiert und durchblickend das Studium zu meistern.
Dieser ist nicht nur übersichtlich, sondern auch noch praktisch. Du kannst ihn ganz einfach bei einem Schreibprgramm am Computer oder auch mit Stift und Blatt Papier erstellen, in verschiedenen Farben natürlich, damit das Ganze auch ein bisschen Spaß macht. Anschließend ausdrucken und ihn dir gut sichtbar aufhängen. Wie du dir einen solchen Lernplan machst, zeigen wir dir am Donnerstag, den 27.11.!

5. Wenn dich aber nun alles überrollt und du erst einmal einen klaren Kopf bekommen musst, dann setz dich hin, und atme.
Einatmen - 1,2,3,4 - Ausatmen - 1,2,3,4 - Einatmen - 1,2,3,4 -...
Mach das 8-10 Mal und versuche an nichts zu denken.
Du wirst sehen, dass sich dein Kopf danach nur noch halb so chaotisch anfühlt als vorher. Denn...

6. ... in Wirklichkeit ist alles nur halb so schlimm. Wir Menschen neigen dazu, ständig nur uns selbst zu sehen. Versuche aus deiner Aufgaben-Hürde auszubrechen, indem du z.B. versuchst, dich als eine Freundin von dir zu sehen, oder aus den Augen deiner Mutter.
Dann wirst du von selbst sehen, was sie dir raten würden, und dass es nur noch halb so schlimm ist.