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Donnerstag, 25. Dezember 2014

Prüfungsvorbereitung

Ist es nicht immer das gleiche? "Am 30. Januar 2015 schreib ich eine Klausur... besser, ich fange jetzt schon an zu lernen!". Tag um Tag, Ablenkung um Ablenkung, und plötzlich ist der Abend vor der Klausur, und Panik bricht aus - mit gutem Grund!
Denn wer zu spät anfängt, der wird nie erfahren, was für einen Einfluss entspanntes Lernen und stressfreie Vorbereitung auf uns haben können.

Mit diesen Tipps könnt ihr es ganz leicht herausfinden.



1. Früh anfangen.
Etwa 4-6 Wochen vorher. Sagt euch nicht "es ist doch noch so lange hin", denn wenn ihr erst einmal eine Übersicht habt, was ihr alles lernen müsst, werdet ihr ganz schön froh sein, bereits angefangen zu haben.

2. Diese Übersicht funktioniert sehr gut mit dem Lernplan, den wir euch bereits auf unserem Blog gezeigt haben.
--> Tipp: Überlegt euch genau, wie viel Zeit ihr in der Woche investieren wollte. ihr könnt zum Beispiel jeden Tag eine Stunde arbeiten, wenn ihr euch in dieser Stunde gut konzentrieren könnt. Wisst ihr aber schon im Voraus, dass ihr es niemals jeden Tag durchziehen werdet, plant an weniger Tagen etwas mehr Zeit ein.

3. Überlegt euch ein organisiertes Vorgehen, um euch den Stoff gut einprägen zu können.Ihr müsst Vokabeln lernen? Dann übt doch jeden Tag 5 Vokabeln, die ihr euch Karteikarten schreibt und den ganzen Tag mit euch rumtragt. Damit erspart ihr euch ewige Stunden vor 50 Vokabeln, die alle auf einmal in den Kopf müssen.
Ihr müsst ein Skript lernen? Arbeitet es gewissenhaft durch, und unterscheidet in eurem Lernplan zwischen "Kapitel 3 zusammenfassen" und "Kapitel 3 lernen". Denn nur weil ihr etwas aufgeschrieben habt ist es noch längst nicht im Kopf. Außerdem könnt ihr euch so eure Zeit besser einteilen, und Aufgaben von eurer Konzentrationsfähigkeit einplanen (auswendig lernen solltet ihr somit dann machen, wenn ihr euch am besten kontrieren könnt, z.B. morgens).

4. Ein "zu frühes" Limit setzen. Plant euren letzten Lerntag eine Woche vor der Prüfung, damit ihr noch Fragen beantworten, oder Aufgaben nachholen könnt.

5. Setzt euch möglichst kleine Lernziele. Deshalb ist es auch so sinnvoll schön früh anzufangen.
Plant für einen Tag zum Beispiel, ein Kapitel zusammenzufassen. Das ist auch an schlechten Tagen machbar, sodass ihr nicht Gefahr lauft, euch durch Misserfolge demotivieren zu lassen. Ganz im Gegenteil: an euren guten  Tagen könnt ihr sogar schon einen Tag vorgreifen! :)

Und zum Schluss die goldene Regel: Einfach anfangen! Hinterfragt das Lernen nicht. Und sobald ihr abschweift, solltest ihr versuchen euch wieder zu fangen und einfach weiter zu lernen.
Das ist der sicherste Weg zum Lernerfolg!

Am 30.12. gehts weiter mit dem großen Thema: Richtig Referate halten. Wer bei dem Gedanken an Vorträge weiche Knie bekommt, sollte unbedingt mal rein schauen!

Habt noch schöne Feiertage!


Donnerstag, 11. Dezember 2014

Organisier dich selbst!

Ist bei dir auch immer wieder alles auf einmal, und du weißt gar nicht richtig, wo du anfangen sollst?
Dann haben wir heute genau das richtige für dich:
die 4-Felder-Methode.

Hierbei handelt es sich um einen ganz simplen Trick, deine Aufgaben nach Priorität zu ordnen, sodass du sie in einer Reihenfolge abarbeiten kannst.


Und so geht's:
Als erstes schreibe dir auf einem separaten Blatt Papier auf, welche Aufgaben in den nächsten 4 Wochen anstehen - so hast du erstmal alles auf einem Blick vor dir,
Teile nun ein Blatt Papier mit zwei Strichen in 4 gleich große Teile ein. Schreibe in das Feld links oben "Wichtig", in das daneben "weniger wichtig", in das linke untere "kann warten" und in das letzte Feld "zum Aufschieben".

Schon hast du 4 Kategorien, in die du nun deine Aufgaben einsortieren kannst.

Kategorie "Wichtig": hier gehören alle Dinge rein, die nicht aufschiebbar sind. Das kann zum Beispiel eine unbezahlte Rechnung sein, der Einkauf von Zahnpasta oder ein Bewerbungsschreiben, das in den nächsten Tagen weg muss.

Kategorie "weniger wichtig": sind Dinge, bei denen es nicht auf zwei, drei Tage ankommt. zum Beispiel der Anruf bei Oma, oder ein Buch, dass du erst in Wochen gelesen haben musst.

Kategorie "kann warten": betrifft alles, was nicht in den nächsten 7 Tagen erledigt werden muss, weil das Abgabedatum es noch erlaubt, oder weil du es einfach als nicht so wichtig empfindest.

Kategorie "aufschieben": ordne hier nun die Aufgaben ein, die du wirklich nicht jetzt erledigen musst. Es ist zwar schön, das Geburtstagsgeschenk für die Mama, die im März Geburtstag hat, schon gekauft zu haben, aber nötig ist das nun wirklich nicht. ;)



Nächste Woche Dienstag (16.12. + 18.12.) findet unser Doppel-Post zum Thema "Richtig Zitieren" statt. Dienstags zeigen wir, wie ihr mit Fußnoten zitiert, und am Donnerstag beschäftigen wir uns mit der amerikanischen Zitierweise...
Wenn ihr noch Anregungen oder Fragen habt, schreibt uns in den Kommentaren! 

Donnerstag, 27. November 2014

Dein Master-Lernplan!

Heute zeigen wir euch, wie ihr, ganz egal wie viel ihr in einem Zeitraum schaffen müsst, garantiert seht, dass es möglich ist.
Dazu braucht ihr nur eins: Einen Lernplan.
Klingt furchtbar anstrengend, und wir müssen gestehen, dass ihr euch 1,2 Stunden Zeit nehmen müsst. Aber es wird sich lohnen. Denn aus "Prüfung am 10.Januar, Hausarbeitsabgabe am 12. Januar, Referat am 15. Januar, und Vokabeln lernen" wird ein strukturierter Plan, der nach Prioritäten sortiert und dann nur noch abzuarbeiten ist.
Und sobald ihr das fertige Stück in den Händen haltet, werdet ihr sehen, dass die Gewissheit, alles zu schaffen, schon die halbe Miete ist, und euch eine Menge Stress und Herzrasen wegnimmt :)

So kommt ihr Schritt für Schritt zu eurem eigenen Lernplan.

1. Schreibt alle Frist- und Abgabedaten mit der jeweils verbundenen Aufgabe auf ein separates Blatt, um zu sehen, wann euer Plan beginnt (am besten am Folgetag), und wann er endet (vermutlich am Tag der spätesten Frist).

2. Nun folgt der anstrengendste Teil: Nehmt euch jede Aufgabe einzeln vor, und unterteilt sie in mehrere kleine Aufgaben. Bei einer Prüfung zu einem bestimmten Thema kann das z.B. so aussehen:

Medienrecht: Prüfung am 23.01.2015
  • Jugendschutz:
    Jugendmedienstaatsvertrag
    Massenmedien: Rundfunk, Telemedien.
    Selbstkontrolle der Medien
    Schutzbeauftragte

    und und und..
Eure Hausarbeit könnt ihr ganz verschieden gliedern, zum Beispiel nach Kapiteln, Seitenzahlen, Themen, Büchern... je nachdem wie ihr arbeitet, werdet ihr schnell auf die für euch passende Einteilung kommen.
3. Öffnet ein Word-Dokument. Es bietet sich an, den Plan am PC zu schreiben, da ihr viel umstrukturieren und hin- und herschieben müsst.
Dann dreht das Blatt ins Querformat, und macht euch eine Tabelle. Die Spalten stellen die Tage dar (Fr, 28.11., Sa, 29.11. usw.), die Zeilen eure Aufgaben (Medienrecht Prüfung am 23.01.). Zeilen macht ihr so viele, wie ihr Fristaufgaben habt (eine Hausarbeit, eine Prüfung, ein Referat = 3 Zeilen).

Nun steht schon der gesamte Rahmen für euren Plan! 
Los geht's ans Eingemachte...

4. Denn nun teilt ihr die ganzen "kleinen Aufgaben" pro Tag ein. Wenn ihr am 28.11. z.B. wenig Uni habt, könnt ihr mit der Themenauswahl für eure Hausarbeit beginnen, und schonmal den "Jugendmedienstaatsvertrag" zusammenfassen und/oder lernen.
Dementsprechen gönnt euch Ruhe an Tagen, an denen ihr viel zu tun habt. Fasst an solchen Tagen beispielsweise gezielt ein halbes Kapitel zusammen.


Nun ran ans Puzzlen... ihr werdet schnell merken, dass alles zu schaffen ist - es ist nur eine Sache der Organisation!

Donnerstag, 20. November 2014

Nur ein Genie beherrscht das Chaos: die Zettelwirtschaft

Kennt ihr das?
Semesterbeginn: Wochenlang stopft man einzelne Zettel achtlos in seinen Block und schiebt den unangenehmen Gedanken auf, ihn auszusortieren. Und so, Vorlesung um Vorlesung, Blatt um Blatt, fängt der Block förmlich zu platzen an und man findet nichts mehr wieder, geschweige denn steigt man irgendwie durch: Die Zettelwirtschaft hat euch erwischt!
Doch das Sortieren erscheint wie ein Labyrinth: welche Texte zu welchem Seminar? Und wozu gehörte nochmal der Aufsatz von Luhmann?

Ihr könnt beruhigt sein. Der Stress hat ein Ende, und zwar ganz schön günstig und unkompliziert.



 Ja, ihr seht richtig: die guten alten Heftstreifen, im 10er-Pack für nichtmal 2€ erhätlich... und das auch noch in allen möglichen Farben. Ob, Pink, Blau oder Gelb - so lässt sich nicht nur Blatt von Blatt, sondern auch Seminar von Vorlesung und so weiter unterscheiden.

So lässt du nie wieder Chaos zu:
Lege dir für die jeweiligen Seminare, Vorlesungen, Übungen,... eine Farbe fest, und hefte die einzelnen Texte ab.
So kannst du die Blätter in deinen Block stecken und sie trotzdem schnell und einfach wieder einheften, denn an den Farben erkennst du schon, zu welchem Seminar Luhmann gehört.

Tipp: die einzelnen Texte zu einem Seminar kannst du übrigens nochmal in einen weiteren Heftstreifen übereinander heften, sodass du einen Heftstreifen für ein ganzes Seminar hast.

All diese Streifen heftest du einfach in einen Ordner. Das ist platzsparend, flexibel, und total übersichtlich.

Deine Zettelwirtschaft wird schon bald ein Ende haben, und du beherrschst dein Chaos.

Ahoi, Heftstreifen!