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Donnerstag, 1. Januar 2015

Wie hält man einen Vortrag?

Die Uni hat wieder angefangen und schon wurden die nächsten Referate und Vorträge verteilt... Vermutlich spürt man das Lampenfieber schon Tage bevor man den eigentlichen Vortrag hält.
"Ist mein Vortrag überhaupt gut so?" "Und was ist, wenn ich zu aufgeregt sein werde?" "Fehlen Aspekte?" "Bin ich perfekt vorbereitet?" "Was mache ich, wenn ich etwas vergessen habe?"

Das sind 5 von gefühlten 10000 Fragen, die jedem Studenten vorher durch den Kopf schwirren,
doch die wichtigste Frage: Wie hält man überhaupt einen guten Vortrag? 


Jeder Vortrag besteht aus 3 Teilen:  
1.) Einleitung
2.) Hauptteil
3.) Schluss
(Wie du dich am besten auf ein Referat vorbereitest kannst du einem älteren Post entnehmen)


Wichtig:
  • Spannung erzeugen/ das Thema interessant machen
  • Aufmerksamkeit der Zuhörer gewinnen und behalten
  • das Thema anschaulich vermitteln
  • positiver Lernerfolg der Zuhörern steuern


Spannung erzeugen/ das Thema interessant machen:
In der Einleitung solltest du versuchen, dass sich das Publikum an deinem Thema interessiert beziehungsweise gespannt zuhört. Warte bis sich alle beruhigt haben und ihre Aufmerksamkeit allein dir gilt.
Nun ist es wichtig, dass du dein Vortragsthema spannend einleitest, egal wie theoretisch oder langweilig du es vielleicht selbst empfindest. Dies kann man gut mit einem Bild, Zitat, etc. das zum Thema passt erreichen. Du kannst auch mit einer Frage an das Publikum zu deinem Thema beginnen: Vielleicht kennen sie das Thema schon? Haben Erfahrungen? Oder eine Meinung dazu? der Vorteil daran ist, dass sie sofort mitdenken und nicht in den "Langeweile-Zuhöre-Modus" fallen.


Aufmerksamkeit der Zuhörer gewinnen und behalten:
Nun habt ihr Aufmerksamkeit gewonnen und es ist wichtig diese auch zu behalten. Das schafft man am Besten mit einem spannenden Vortrag! Nicht nur die Einleitung sollte das Denken der Zuhörer anregen und passend gestaltet sein, sondern auch der Hauptteil an sich.
Geht etwas auf die Zuhörer ein, bezieht sie mit in das Referat ein. Macht zum Beispiel eine Umfrage, stellt noch eine Frage, bei Zitaten könnt ihr jemanden aus dem Publikum vorlesen lassen, etc (Wichtig: Die Fragen müssen auch nützlich für den Vortrag sein und euch in einer Art und Weise voran bringen können).


Das Thema anschaulich vermitteln:
Besonders wichtig ist, dass ihr nicht nur aus euren Notizen abliest und förmlich in ihnen versinkt. Macht euch Stichpunktartige Notizen oder nur Verweise zu Sätzen, die ihr sagen möchtet, sodass ihr möglichst frei sprechen könnt.

Augenkontakt ist von Vorteil! Die Zuhörer bekommen das Gefühl eines Gespräches, weil du sie direkt ansprichst.

 Versuche kompetent zu wirken, indem du nicht nur frei und deutlich sprichst, sondern auch gerade und präsent zum Publikum stehst! Hört sich unwichtig an, sagt aber sehr viel über dich aus und trägt zu deiner Vermittlung bei. Gestik und Mimik können dir helfen etwas zu verdeutlichen und lassen dich nicht nur "langweilig" darstehen.


Positiver Lernerfolg der Zuhörer steuern:
Auch daran denken, nicht zu schnell reden - es ist verständlich, dass du aufgeregt bist und schnell von dem Vortrag vor der Masse befreit sein möchtest, allerdings geht es auch darum, dass dein Publikum etwas lernt und aus deinem Referat etwas mitnehmen kann.
Du möchtest ja schließlich auch eine gute Note bekommen und dem Dozenten ist der Lernerfolg aller Studenten natürlich am Wichtigsten ;).



Faustregeln zur Vortragsart: 
  • spreche frei, deutlich und präzise, nicht ablesen!
  • laut und in einem angemessenem Tempo
  • wende dich an das Publikum und lasse es wie ein Gespräch wirken - Augenkontakt!
  • wirke durch deine Körperhaltung kompetent
  • setzte Gestik und Mimik ein
  • ziehe das Publikum in deinen Vortrag mit ein
  • gestalte deinen Vortrag spannend

Bei Fragen könnt ihr uns gerne in den Kommentaren kontaktieren.
Tipps für die Gestaltung einer guten PowerPoint-Präsentation geben wir euch am Dienstag, den 06.01.! Schaut rein.


Donnerstag, 25. Dezember 2014

Prüfungsvorbereitung

Ist es nicht immer das gleiche? "Am 30. Januar 2015 schreib ich eine Klausur... besser, ich fange jetzt schon an zu lernen!". Tag um Tag, Ablenkung um Ablenkung, und plötzlich ist der Abend vor der Klausur, und Panik bricht aus - mit gutem Grund!
Denn wer zu spät anfängt, der wird nie erfahren, was für einen Einfluss entspanntes Lernen und stressfreie Vorbereitung auf uns haben können.

Mit diesen Tipps könnt ihr es ganz leicht herausfinden.



1. Früh anfangen.
Etwa 4-6 Wochen vorher. Sagt euch nicht "es ist doch noch so lange hin", denn wenn ihr erst einmal eine Übersicht habt, was ihr alles lernen müsst, werdet ihr ganz schön froh sein, bereits angefangen zu haben.

2. Diese Übersicht funktioniert sehr gut mit dem Lernplan, den wir euch bereits auf unserem Blog gezeigt haben.
--> Tipp: Überlegt euch genau, wie viel Zeit ihr in der Woche investieren wollte. ihr könnt zum Beispiel jeden Tag eine Stunde arbeiten, wenn ihr euch in dieser Stunde gut konzentrieren könnt. Wisst ihr aber schon im Voraus, dass ihr es niemals jeden Tag durchziehen werdet, plant an weniger Tagen etwas mehr Zeit ein.

3. Überlegt euch ein organisiertes Vorgehen, um euch den Stoff gut einprägen zu können.Ihr müsst Vokabeln lernen? Dann übt doch jeden Tag 5 Vokabeln, die ihr euch Karteikarten schreibt und den ganzen Tag mit euch rumtragt. Damit erspart ihr euch ewige Stunden vor 50 Vokabeln, die alle auf einmal in den Kopf müssen.
Ihr müsst ein Skript lernen? Arbeitet es gewissenhaft durch, und unterscheidet in eurem Lernplan zwischen "Kapitel 3 zusammenfassen" und "Kapitel 3 lernen". Denn nur weil ihr etwas aufgeschrieben habt ist es noch längst nicht im Kopf. Außerdem könnt ihr euch so eure Zeit besser einteilen, und Aufgaben von eurer Konzentrationsfähigkeit einplanen (auswendig lernen solltet ihr somit dann machen, wenn ihr euch am besten kontrieren könnt, z.B. morgens).

4. Ein "zu frühes" Limit setzen. Plant euren letzten Lerntag eine Woche vor der Prüfung, damit ihr noch Fragen beantworten, oder Aufgaben nachholen könnt.

5. Setzt euch möglichst kleine Lernziele. Deshalb ist es auch so sinnvoll schön früh anzufangen.
Plant für einen Tag zum Beispiel, ein Kapitel zusammenzufassen. Das ist auch an schlechten Tagen machbar, sodass ihr nicht Gefahr lauft, euch durch Misserfolge demotivieren zu lassen. Ganz im Gegenteil: an euren guten  Tagen könnt ihr sogar schon einen Tag vorgreifen! :)

Und zum Schluss die goldene Regel: Einfach anfangen! Hinterfragt das Lernen nicht. Und sobald ihr abschweift, solltest ihr versuchen euch wieder zu fangen und einfach weiter zu lernen.
Das ist der sicherste Weg zum Lernerfolg!

Am 30.12. gehts weiter mit dem großen Thema: Richtig Referate halten. Wer bei dem Gedanken an Vorträge weiche Knie bekommt, sollte unbedingt mal rein schauen!

Habt noch schöne Feiertage!


Donnerstag, 11. Dezember 2014

Organisier dich selbst!

Ist bei dir auch immer wieder alles auf einmal, und du weißt gar nicht richtig, wo du anfangen sollst?
Dann haben wir heute genau das richtige für dich:
die 4-Felder-Methode.

Hierbei handelt es sich um einen ganz simplen Trick, deine Aufgaben nach Priorität zu ordnen, sodass du sie in einer Reihenfolge abarbeiten kannst.


Und so geht's:
Als erstes schreibe dir auf einem separaten Blatt Papier auf, welche Aufgaben in den nächsten 4 Wochen anstehen - so hast du erstmal alles auf einem Blick vor dir,
Teile nun ein Blatt Papier mit zwei Strichen in 4 gleich große Teile ein. Schreibe in das Feld links oben "Wichtig", in das daneben "weniger wichtig", in das linke untere "kann warten" und in das letzte Feld "zum Aufschieben".

Schon hast du 4 Kategorien, in die du nun deine Aufgaben einsortieren kannst.

Kategorie "Wichtig": hier gehören alle Dinge rein, die nicht aufschiebbar sind. Das kann zum Beispiel eine unbezahlte Rechnung sein, der Einkauf von Zahnpasta oder ein Bewerbungsschreiben, das in den nächsten Tagen weg muss.

Kategorie "weniger wichtig": sind Dinge, bei denen es nicht auf zwei, drei Tage ankommt. zum Beispiel der Anruf bei Oma, oder ein Buch, dass du erst in Wochen gelesen haben musst.

Kategorie "kann warten": betrifft alles, was nicht in den nächsten 7 Tagen erledigt werden muss, weil das Abgabedatum es noch erlaubt, oder weil du es einfach als nicht so wichtig empfindest.

Kategorie "aufschieben": ordne hier nun die Aufgaben ein, die du wirklich nicht jetzt erledigen musst. Es ist zwar schön, das Geburtstagsgeschenk für die Mama, die im März Geburtstag hat, schon gekauft zu haben, aber nötig ist das nun wirklich nicht. ;)



Nächste Woche Dienstag (16.12. + 18.12.) findet unser Doppel-Post zum Thema "Richtig Zitieren" statt. Dienstags zeigen wir, wie ihr mit Fußnoten zitiert, und am Donnerstag beschäftigen wir uns mit der amerikanischen Zitierweise...
Wenn ihr noch Anregungen oder Fragen habt, schreibt uns in den Kommentaren! 

Donnerstag, 20. November 2014

Nur ein Genie beherrscht das Chaos: die Zettelwirtschaft

Kennt ihr das?
Semesterbeginn: Wochenlang stopft man einzelne Zettel achtlos in seinen Block und schiebt den unangenehmen Gedanken auf, ihn auszusortieren. Und so, Vorlesung um Vorlesung, Blatt um Blatt, fängt der Block förmlich zu platzen an und man findet nichts mehr wieder, geschweige denn steigt man irgendwie durch: Die Zettelwirtschaft hat euch erwischt!
Doch das Sortieren erscheint wie ein Labyrinth: welche Texte zu welchem Seminar? Und wozu gehörte nochmal der Aufsatz von Luhmann?

Ihr könnt beruhigt sein. Der Stress hat ein Ende, und zwar ganz schön günstig und unkompliziert.



 Ja, ihr seht richtig: die guten alten Heftstreifen, im 10er-Pack für nichtmal 2€ erhätlich... und das auch noch in allen möglichen Farben. Ob, Pink, Blau oder Gelb - so lässt sich nicht nur Blatt von Blatt, sondern auch Seminar von Vorlesung und so weiter unterscheiden.

So lässt du nie wieder Chaos zu:
Lege dir für die jeweiligen Seminare, Vorlesungen, Übungen,... eine Farbe fest, und hefte die einzelnen Texte ab.
So kannst du die Blätter in deinen Block stecken und sie trotzdem schnell und einfach wieder einheften, denn an den Farben erkennst du schon, zu welchem Seminar Luhmann gehört.

Tipp: die einzelnen Texte zu einem Seminar kannst du übrigens nochmal in einen weiteren Heftstreifen übereinander heften, sodass du einen Heftstreifen für ein ganzes Seminar hast.

All diese Streifen heftest du einfach in einen Ordner. Das ist platzsparend, flexibel, und total übersichtlich.

Deine Zettelwirtschaft wird schon bald ein Ende haben, und du beherrschst dein Chaos.

Ahoi, Heftstreifen!