Vorab: Eine gute PowerPoint-Präsentation sollte dir nicht die Aufmerksamkeit stehlen, du bist der Redner und damit der Mittelpunkt des Vortrags, Versteck dich nicht hinter den Folien!
Das Design: Vorlagen
PowerPoint stellt uns gefühlte 10000 Vorlagen und Designs zur Verfügung.
Doch man sollte beim Auswählen darauf achten, dass sie zum Beispiel nicht zu bunt ist und vom allgemeinen Vortrag ablenken könnte.
Am Besten wählst du dir ein Design aus, dass einen normalen Hintergrund hat und durch ein, zwei Streifen oder einem Symbol farbig aufgepimpt wird. Wie das beispielweise aussehen kann, kannst du später an einem Beispiel von uns selber sehen.
Multimedia-Effekte
Ja, es gibt unmengen an Effekten, die man einbauen kann. Und ja, sie sehen auch toll aus. Wenn sich eine Folie plötzlich langsam verschwinden lässt und eine neue trasparent auftaucht.
Allerdings: Zu viel Effekte lassen deine PowerPoint vielleicht als etwas "zu viel" wirken. Und diese Effekte können auch sehr gut ablenken. Aufjeden Fall sollte eure PowerPont-Präsentation nicht langsweilig sein und auch zum lesen oder hinschauen anregen. Ob man die Reihe der Effekten dafür unbedingt benötigt muss jeder für sich selbst abwägen, nur achtet darauf, dass es nicht "too much" wird.
Text- und Schriftgestaltung
Der Idealfall: Das Publikum schaut kurz auf die jeweilige Folie, erfasst den Inhalt mit einem Blick und wendet sich wieder zu, um dir zuzuhören.
Grundregel: Baue nicht zu viele Zeilen oder Wörter in eine Folie ein! Die Zuschauer sind von vollgestopften Folien sehr schnell gelangweilt und haben keine Lust sich alles durchzulesen. Noch dazu haben sie keine Möglichkeit dir zu folgen, wenn sie zu lange mit dem Lesen beschäftigt sind.
Du kannst dir eine Regel von circa 6 Zeilen pro Folie merken und diese Zeilen sollten auch wenig Wörter enthalten. Bei Bildern reicht es sogar aus, nur das Bild zu zeigen und daran selbständig den Inhalt zu verdeutlichen, ohne Stichpunkte auf den Folien. (siehe Beispiel: Tullio Lombardo Präsentation)
Kürze soweit es geht: Stichwörter und kurze klare Aussagen reichen völlig, die ausformulierten Sätze sagst du ja.
Wichtig ist auch die Schriftgröße: Denke daran, dass auch die Zuschauer in der letzten Reihe deine Folien lesen sollten. Die Größe sollte auch groß genug gewählt werden, eventuell Schriftgröße 30.
Grafiken und Diagramme
Die Grafiken und Diagramme sollten wirklich nur dann eingesetzt werden, wenn es dem Publikum zum Verständnis sehr viel helfen kann und es nützlich für die gesamte Präsentation ist.
Denn Grafiken können zum einen veranschaulichen, aber auch ganz schnell die Zuschauer verunsichern oder ablenken.
Wichtig ist hierbei auch, dass man das Publikum an die Grafiken/ Diagrammen holt und ihnen genau erklärt was sie darstellt. Erklärungsbedarf ist in jedem Fall vorhanden.
Reichtschreibung
Rechtschreibfehler sind peinlich und unangebracht, gerade als Student ;)
Vergiss nicht eine Rechtschreibkontrolle durchzuführen, es gibt auch Programme, die dies gezielt kontrollieren, wie bei dem Schreibprogramm Word.
Planung und Absicherung
Die Präsentation muss natürlich nicht nur gestaltet werden, sondern auch vorbereitet werden. Üben, Üben, Üben. Ihr könnt euren Vortrag auch euren Freunden oder der Familie präsentieren, am Besten ist es, wenn ihr eure Präsentation jemanden präsentiert, der überhaupt nichts mit diesem Thema zu tun hat oder weiß. Dadurch kann er gezielte Fragen stellen, die dir eventuell klar waren und du Ungenauigkeiten ändern kannst. Damit wird dein Vortrag für Jeden verständlich.
Beim üben kann die Zeit gestoppt werden, eine gute Präsentation sollte nicht länger als 20-30 Minuten sein. Es sei denn, der Dozent gibt andere Vorgaben vor.
Zusatzmaterialien
Manchmal hilft es ein Handout oder ähnliches anzufertigen. Dieses sollte aber nicht all zu lang sein und am Besten erst nach eurem Vortrag ausgeteilt werden, da das Publikum sonst nur noch in ihrer "Zettel-Folienwirtschaft" blättert und euren Vortrag als angenehme Begleitmusik wahrnimmt.
Das A und O: Lasst euch die Aufmerksamkeit nicht klauen! ;)
Zuletzt:
Lies die Folien nie vor, lesen kann das Publikum selber. Versuche die Stichpunkte auf der Folie auch als Stichpunkte wahrzunehmen und versuche diese in eigenen Worten ausformuliert zu erklären.
Mit diesen Tipps kann eigentlich kaum noch etwas schiefgehen. Also ran an die Präsentation!
Posts mit dem Label Präsentation werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Präsentation werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 6. Januar 2015
Powerpoint-Gestaltung: Was beinhaltet eine gute Präsentation?
Labels:
Absicherung,
Besipiel Präsentationen,
Design,
Diagramme,
Effekte,
Folien,
Gestaltung,
Planung,
PowerPoint,
Präsentation,
Rechtschreibung,
Schrift Grafik,
Text,
üben,
Vorlagen
Dienstag, 30. Dezember 2014
Wie halte ich ein Referat?
Schon in der Schule verfolgen sie uns, und auch im Studium kommt man einfach nicht drum herum: Referate halten.
Die unangenehme Aufgabe bringt uns jedoch auch sehr viele Vorteile...
frei reden, überzeugend argumentieren, Mitmenschen überzeugen und mitreißen - das alles wird und in Zukunft weiter helfen.
Also - seht das ganze Zeit als Übung. Vor Leuten zu reden sollte für euch Routine werden, und wie das passiert, erklären wir euch heute!
Auf jeden Fall lohnt es sich stets eine PowerPoint - Präsentation zu benutzen, da ihr in dieser leicht Bilder einbauen könnt, die Abwechslung bringen und euer Thema veranschaulichen.
1. Das Thema aufbereiten. Mit hoher Wahrscheinlichkeit habt ihr nun ein grobes Thema bekommen.
Das dürft ihr nicht einfach runterrattern, denn dann schlafen euch die Zuhörer weg. Nehmt euch einen Tag Zeit, euch wirklich in das Thema einzulesen und einen guten Überblick zu bekommen.
Achtet beim Lesen schon auf wichtige Aspekte. Grundsätzlich sollten folgende Fragen abgedeckt werden:
--> Was ist das Thema (Definition)
--> wer ist involviert?
--> was muss man wissen, um das Thema zu verstehen?
--> welche Intention/ welches Ziel wird verfolgt, bzw. wie wirkt der Gegenstand auf die Gesellschaft und den Menschen?
Mit diesen Informationen schafft ihr es, euch einen Überblick über jedes Thema zu machen.
2. Gliederung vorbereiten. Jetzt geht's schon ans Eingemachte. Im Normalfall kann eine Gliederung immer so aussehen:
1. Daten und Fakten (evtl. wichtige Akteure)
2. Definition
3. Beispiel bzw. weiterführendes Material
4. Diskussionsfrage
5. Fazit
6. Quellen
Orientiert euch an diesem schematischen Aufbau, und ihr habt alles dabei.
3. Diskussionsfrage finden. Das ist zugleich das wichtigste und schwierigste an einem guten Referat. Die Problemfrage kann das Thema komplett hinterfragen, die Wirkung auf die Menschheit untersuchen, oder Gründe für oder dagegen erörtern. Die Problemfrage soll dazu dienen, kritisch mit dem Thema umzugehen.
4. Plenum mit einbeziehen. Das geht bei der Problemfrage natürlich sehr gut. Ihr könnt sie am Anfang schon einmal in den Raum werfen, damit jeder weiß, wo ihr mit eurem Referat hinwollt, Die Problemfrage gibt dem Referat also einen roten Faden: ihr gebt sie zu Anfang durch, diskutiert sie in der Mitte mit den anderen, und zum Schluss baut euer Fazit darauf auf.
5. Fazit. Es schließt euer Referat ab und zeigt eure Meinung, und dass ihr euch mit dem Thema auseinander gesetzt habt. Die sachlich verpackten Informationen aus dem gesamten Referat werden nun aus- und vor allem bewertet.
6. Quellen nicht vergessen! Macht unbedingt eine Folie, auf der ihr eure Quellen auflistet. Bei Internetaufrufen sollte in Klammern auch noch stehen, wann ihr die Seite zuletzt aufgerufen habt. Das sieht dann so aus: "(letzter Aufruf: 30.12.2014)"
Wir wünschen euch einen guten Rutsch! :)
Am Do, 1.1.2015 geht's auch im neuen Jahr sofort weiter, und zwar mit der Frage, wie man am besten einen Vortrag hält!
Die unangenehme Aufgabe bringt uns jedoch auch sehr viele Vorteile...
frei reden, überzeugend argumentieren, Mitmenschen überzeugen und mitreißen - das alles wird und in Zukunft weiter helfen.
Also - seht das ganze Zeit als Übung. Vor Leuten zu reden sollte für euch Routine werden, und wie das passiert, erklären wir euch heute!
Auf jeden Fall lohnt es sich stets eine PowerPoint - Präsentation zu benutzen, da ihr in dieser leicht Bilder einbauen könnt, die Abwechslung bringen und euer Thema veranschaulichen.
1. Das Thema aufbereiten. Mit hoher Wahrscheinlichkeit habt ihr nun ein grobes Thema bekommen.
Das dürft ihr nicht einfach runterrattern, denn dann schlafen euch die Zuhörer weg. Nehmt euch einen Tag Zeit, euch wirklich in das Thema einzulesen und einen guten Überblick zu bekommen.
Achtet beim Lesen schon auf wichtige Aspekte. Grundsätzlich sollten folgende Fragen abgedeckt werden:
--> Was ist das Thema (Definition)
--> wer ist involviert?
--> was muss man wissen, um das Thema zu verstehen?
--> welche Intention/ welches Ziel wird verfolgt, bzw. wie wirkt der Gegenstand auf die Gesellschaft und den Menschen?
Mit diesen Informationen schafft ihr es, euch einen Überblick über jedes Thema zu machen.
2. Gliederung vorbereiten. Jetzt geht's schon ans Eingemachte. Im Normalfall kann eine Gliederung immer so aussehen:
1. Daten und Fakten (evtl. wichtige Akteure)
2. Definition
3. Beispiel bzw. weiterführendes Material
4. Diskussionsfrage
5. Fazit
6. Quellen
Orientiert euch an diesem schematischen Aufbau, und ihr habt alles dabei.
3. Diskussionsfrage finden. Das ist zugleich das wichtigste und schwierigste an einem guten Referat. Die Problemfrage kann das Thema komplett hinterfragen, die Wirkung auf die Menschheit untersuchen, oder Gründe für oder dagegen erörtern. Die Problemfrage soll dazu dienen, kritisch mit dem Thema umzugehen.
4. Plenum mit einbeziehen. Das geht bei der Problemfrage natürlich sehr gut. Ihr könnt sie am Anfang schon einmal in den Raum werfen, damit jeder weiß, wo ihr mit eurem Referat hinwollt, Die Problemfrage gibt dem Referat also einen roten Faden: ihr gebt sie zu Anfang durch, diskutiert sie in der Mitte mit den anderen, und zum Schluss baut euer Fazit darauf auf.
5. Fazit. Es schließt euer Referat ab und zeigt eure Meinung, und dass ihr euch mit dem Thema auseinander gesetzt habt. Die sachlich verpackten Informationen aus dem gesamten Referat werden nun aus- und vor allem bewertet.
6. Quellen nicht vergessen! Macht unbedingt eine Folie, auf der ihr eure Quellen auflistet. Bei Internetaufrufen sollte in Klammern auch noch stehen, wann ihr die Seite zuletzt aufgerufen habt. Das sieht dann so aus: "(letzter Aufruf: 30.12.2014)"
Wir wünschen euch einen guten Rutsch! :)
Am Do, 1.1.2015 geht's auch im neuen Jahr sofort weiter, und zwar mit der Frage, wie man am besten einen Vortrag hält!
Abonnieren
Posts (Atom)